Helvetia

EIN EUROPÄISCHER KULTURWANDERWEG DURCH DIE SCHWEIZ

Samstag, den 3. November 2012

Unter der Leitung von René SPECHT, wird Das Grosse Haus in Schaffhausen besichtigt, wo ein allegorisches Medaillon des Künstlers Samuel HÖSCHELLER an der Stuckdecke angebracht ist. Es stellt einen flüchtenden Hugenotten zwischen Schlangen, aber unter der schützenden Hand Gottes dar. Auf der Banderole stehen die Worte : „Il faut souffrir et espérer„ (Man muss leiden und hoffen.) 1687.

Dieses Medaillon erinnert an die Flucht von Tausenden Hugenotten und Waldensern durch die Schweizer Kantone zur Zeit des Grand Refuge.

 

Sonntag, den 4. November 2012

Im Schaffhauser Münster, dem grössten gotischen der Schweiz, wird der Reformationssonntag begangen, wobei die Liturgie jene der Eglise réformée française de Schaffhouse ist. Der Schaffhauser Kirchenchor „La Capella“ und der Kirchenchor Rafzerfeld sowie der Chor „Les Messagers d’Afrique“ sorgen für die musikalische Begleitung.

Anschliessend folgt die Wanderung von Herblingen nach Thayngen, wo die Schweizer Wanderer auf eine Delegation von deutschen Wanderern trifft, die von Singen (Deutschland) gekommen sind.