10 Jahre europäischer Verein und zweite Informationsstele an der Grenze
Am 3. und 4. Oktober 2025 feierte Via – Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser mit den Partnerorganisationen aus Frankreich, Italien und Deutschland die 10 Jahre des gemeinsamen Vereins «Sur les pas des Huguenots et des Vaudois».
Am 3. Oktober fanden in Prangins die eigentlichen Feierlichkeiten statt: Sie umfassten Redebeiträge von Vertretungen der vier Partnerorganisationen sowie historischen Betrachtungen. In deren Zentrum stand die Glorreiche Rückkehr der Waldenser von 1689 verbunden mit der Besichtigung des Denkmals in Promenthoux, einer szenischen Lesung durch die italienische Delegation und einem Ausflug mit dem Schiff von Nyon nach Yvoire und dann zu Fuss nach Nernier, welches die Waldenser einst per Barken von Promenthoux aus erreicht hatten. Erinnerungen an gemeinsame Projekte und Meilensteine waren ein wichtiger Bestandteil des Treffens sowie der Ausblick auf das nächste gemeinsame Projekt zum Thema «Widerstand».
Am 4. Oktober waren auch mehrere Vertretungen der «Amies et amis du Musée Internationale de la Réforme» zugegen, die 2010 den Grundstein für das Projekt in der Schweiz gelegt hatten, indem sie in Chancy zwei Wanderinnen aus Frankreich empfangen und nach Genf begleitet hatten. Das Programm begann mit einer kleinen Wanderung entlang der französisch-schweizerischen Grenze nach Chancy, wo die rund 50 Teilnehmenden aus den vier Partnerländern von Martine Pasche, der Vize-Gemeindepräsidentin aus Chancy, sowie Annie Marcelot, der Gemeindepräsidentin aus dem benachbarten französischen Pougny, begrüsst wurden. Der Präsident von Via, Pierre-André Glauser, und die französische Projektleiterin Laure Alvarez enthüllten ein Informationsstele, die über die Geschichte der Hugenotten und über die Kulturroute informiert. Ihr Pendant an der Grenze Schweiz-Deutschland war 2023 eingeweiht worden.












